Montag, 25. Februar 2013

Kapitel 6 - give a Fuck.

Du hast so viel getan. Du hast mein Herz geklaut und gepflegt, wie dein eigenes Leben.
Du hast mich so glücklich gemacht, wie es keiner vor dir geschafft hat. 
Ich wusste immer, dass du nicht der Mann sein wirst, den ich einmal heiraten werde, aber trotzdem habe ich es mir gewünscht.. Jetzt wo es vorbei ist, denke ich über unsere Perfekte Zeit nach. Wieso war ich immer misstrauisch, wenn du mir mal kein Herz geschickt hast? Und jetzt? Jetzt ist es das, was ich mir am meisten Wünsche...
Nur ein Herz von dir und ein Zeichen, dass ich dir nicht komplett egal bin. 
Du weißt, wie sehr ich dich liebe, auch wenn ich es dir nicht immer so Zeigen kann..
Geschrieben habe ich es zu oft. Und selbst wenn ich mich nochmal in jemanden verlieben sollte, was bestimmt passieren wird, dann merke dir eins, ich werde ihn nie so lieben, wie ich dich geliebt habe.
Ich habe deine Eifersucht akzeptiert, ich habe aufgehört mit manchen Leuten zu schreiben, weil du es wolltest.. Zia.. habe jetzt darauf gelernt.. ich werde mich niemals verändern für einen Typen oder sonst wen. ich bin wie ich bin und scheiß drauf, was du machst oder denkst.
Selbst Schuld, wenn du mich gehen lässt. Nur eins musst du wissen: Niemand wird dich mal mehr lieben, als ich es getan habe..  Merke es dir. Ich werde nicht wieder kommen. Ich mache mich dadurch nur kaputt und das habe ich nicht verdient. Ich habe um dich gekämpft und du bist nicht darauf eingegangen. Pech, für dich.
Erste Träne fällt, ich dachte ich kann sie zurück halten.. Geht nicht. Scheiß drauf.Dich interessiert es eh nicht, also was weine ich dir eigentlich hinterher, du hast mich so scheiße behandelt.. 
I give a Fuck.!
Mach was du willst, versau dein Leben mit Drogen und Weibern. Ist mir egal. Zwar wünsche ich mir, dass mir irgendwann wieder miteinander reden können aber du hast Null um diese Beziehung gekämpft, nie gesagt, was du für ein Problem hast. Du warst nur von jetzt auf gleich beleidigt und ich wusste nicht warum.
Naja. Mit 18 zu unreif zu sein, ist schon eine Mords Leistung, hat Respekt verdient -.-
Such dir die nächste, die du verarschen kannst, ich mach das nicht nochmal mit. Es gibt noch andere Jungs, die mich verstehen, die mich lieben und schätzen wie ich bin.!

aber sicher, dass ich nicht wieder zu dir kommen würde, bin ich mir trotzdem nicht..


Kapitel 5 - kann ich ohne dich..?

War ein schöner Tag heute. Ich habe eine Freundin wieder gesehen, und das nach fast einem Jahr. Ich konnte dich vergessen für diese 2 ein halb Stunden.
Halb Sieben und ich sitze im Bus auf dem Weg nach Hause.. Aber was will ich zu Hause? Meine Mutter sitzt da im Wohnzimmer und wartet nur darauf, wieder Stress zu schieben...
Mein Akku hat noch 3%. Was mache ich jetzt? Fahr ich nach Hause und habe wieder schlechte Laune oder ich schreibe Gettap und frage ihn, ob er Zeit hat.
Ich entscheide mich für Auswahlmöglichkeit Nummer 2.!
'Gettap? Was machst du gerade?'
-keine Antwort-
Hm.. dann frage ich halt Steffen..
'Steffen?'
-keine Antowort-
Okay, dann nicht Steffen..
Frage ich Jakki..
'Jakki? Wie lang hast du Nachhilfe?'
-keine Antwort-
Was ist nur los mit denen..?
Okay, letzter Versuch. Mike!
An meinem Heimatort war ich schon vorbei, also musste ich jemanden fragen, der im kommenden Ort wohnt..
'Mike? Was machst du?'
'nix, du?'
'Kann ich zu dir?'
-Akku leer-
Na Super, was soll das denn jetzt? Egal, ich geh einfach zu Mike, wenn er sagt, er macht nichts..
Ich komme an deinem Haus vorbei.. Nein! 'Xenia, du wirst NICHT zu ihm gehen.!' 
Also laufe ich an deinem Haus vorbei, zu Mike.
Er macht die Tür auf. Er meint, er hat Hausarrest und darf niemanden zu Besuch haben.
Trotzdem lässt er mich rein.
Wir reden. Es tut gut, sich all seinen Kummer von der Seele zu reden. Wir haben eine menge Spaß zusammen, obwohl unsere Themen nicht gerade aufmunternd sind.
Eine Stunde war ich da. Dann muss ich gehen, weil seine Mutter nach Hause gekommen ist..
Ich laufe wieder an deinem Haus vorbei..
Hatte ich die Hoffnung, dass du raus kommst?
Ich weiß es nicht. 
Ich schau mir dein Haus an.. Dein Fenster ist sowieso immer zu, also sehe ich nicht einmal, ob du überhaupt zu da bist..
Also laufe ich zum Bus.. Keine Spur von dir, nicht mal am Bahnhof, wo du ja sonst immer mit Alex, Nihat und Cano chillst. 
Der weg nach Hause war schön. Dank dem Gespräch mit Mike. Der Taub-Stumme Mann aus meinem Ort steht neben mir im Bus, er zeigt mir, dass ich gut aussehe. Ich fange an und lächeln.
Ein paar Meter weiter kommt mir Olaf entgegen, der Behinderte, denn jeder kennt.
'Haaay Olaf!' rufe ich.
wir unterhalten uns. 
Zum Abschied hat er mich umarmt. Warum weiß ich auch nicht so wirklich..
Ich musste lachen. Den ganzen Weg nach Hause.
Gettap schreibt mir. Er will wissen, was warum ich gefragt habe, was er macht..
Ich erkläre es ihm. Wir telefonieren miteinander. Du kennst Gettap. Er ist ein guter Freund von dir und von mir Mittlerweile auch.
'Komm, ich lenk dich ab. Wir machen einen DVD Abend, wenn du willst.'
'Ja, Gerne!' antworte ich.
Mittwoch also will er kommen. Okay, ich freue mich. Er muss Filme mitbringen, weil meine einfach der letzte Dreck sind, wie du weißt.
Ich freue mich. Morgen geht's mit der Besten Freundin nach Darmstadt. Mittwoch kommt Gettap, Donnerstag sehe ich alle meine besten Freundinnen und Freitag gehe ich mit Daniel in's Kino, ich schlafe dann dort.

Jetzt, wo ich hier sitze und schreibe, überlege ich, warum ich nicht vorher so glücklich und Verplant war..
Wahrscheinlich habe ich zu viel Rücksicht auf dich genommen und ja nichts mit Freunden gemacht, dass ich immer für dich Zeit habe..
Warum eigentlich? Ich weiß es nicht..

Aber jetzt, stehen mir schon wieder die tränen in den Augen. Ich will dich zurück! Egal wie, ich will dich einfach.! Hast du mich wirklich so schnell vergessen.?




Sonntag, 24. Februar 2013

Kapitel 4 - tränen

Auch, wenn ich jetzt endgültig aufgegeben habe, zu kämpfen, weine ich, wenn ich dieses Lied höre, wir haben dieses Lied nicht einmal zusammen angehört.. Trotzdem muss ich dabei an dich denken... Singen? Die normalen Töne bekomme ich gerade mal hin, aber die hohen? Nein.! Das geht nicht, dazu ist in meinem Hals ein zu großer Kloß. Komischerweise fällt mir gerade rein gar nichts mehr ein, was ich schreiben kann, eben hatte ich noch so viel in meinem Kopf, aber jetzt? Ist irgendwie alles weg..
Naja.. mir wird wieder was einfallen.


Kapitel 3 - Vergiss mich nicht

Meinst du, du kannst das, mir mal zu schreiben oder mich anzurufen, wenn du an mich denkst? Ich fände es schön.
Ich akzeptiere deine Meinung und deine Gefühle, die kann man nicht erzwingen und ich will, dass du glücklich bist.
Danke für das schöne Wochenende mit dir, so toll war lange kein Wochenende mehr. 
So viele Glücksgefühle hatte ich wirklich lange nicht mehr, ich wusste nach unserem letzten Chat-Verlauf, dass das nichtmehr lange so weiter geht, also habe ich jeden einzelnen Kuss von dir genossen. Ich hatte recht, denn heute haben wir beide festgestellt, dass es nichts mehr bringt, wenn du keine Gefühle mehr für mich hast. Am Anfang war ich skeptisch und wollte es dir nicht glauben, wieso sonst solltest du mich küssen und meine Hand nehmen? Aber jetzt sitze ich in meinem Zimmer, schreibe mit Sarina und Dolunay darüber und wir stellen alle fest, dass es besser ist loszulassen. Daniel muntert mich auf. 
Er ist in den Alpen, er macht dort Ski Urlaub. Ich kenne ihn von Facebook, letzte Woche haben wir uns getroffen und sind durch die halbe Welt gefahren, es war lustig. Jetzt nennt er mich auch noch Cherie. Hihi, ich finde es süß, außerdem gehen wir am Freitag zusammen ins Kino, ich freue mich total drauf.
Vielleicht werde ich auch aufhören immer dich anzuschreiben, wenn ich einen neuen Eintrag hier mache.
Oder vielleicht werde ich auch statt meinen Ex meinen Besten Freund anschreiben, wer weiß, wenn du dich dann mal meldest.. Wir werden sehen, was die Zukunft bring.
Klar, werde ich auch meine Momente haben, in denen in an dich denken und weinen muss, aber ich werde das schaffen. Hoffentlich.
Ich liebe dich!

Freitag, 22. Februar 2013

Kapitel 2 - warum?

Jetzt liege ich hier. In deinem Zimmer. Eigentlich wollte ich nur meine Sachen holen und dann wieder zu meiner Freundin gehen.
Wir liegen nebeneinander. Du schaust mich an. Dein Gesicht kommt näher an meines. Ich schaue in deine Augen. Ich erkenne nichts.. und dann küsst du mich. 
'Es tut mir leid.' Sagst du.
Ich weiß nicht, ob ich dir das glauben soll und frage nochmal nach, ob es dir wirklich leid tut. 
'Ja' antwortest du.
'Mir tut es auch leid.'
Wir küssen uns wieder und mein Herz fängt wie wild an zu klopfen. 
Plötzlich liegen wir nackt nebeneinander, Hände fest ineinander gelegt. Du schaust mich an. Ich schaue dich an. Wir küssen uns wieder.
Was ist passiert? Wollte ich nicht eigentlich standhaft bleiben. Ich wusste, dass es wahrscheinlich wieder nur Einbildung war aber es war mir egal. 
Wenige Minuten später sitzen wir im Bett und schauen Fernsehn. Es kommt Angelo. Ich gucke mir nie so etwas an, weil es ziemlich kindisch und dumm ist. Ich frage mich, warum du dir sowas anguckst, frage aber nicht nach. Wir lachen zusammen, weil die Handlung einfach total bescheuert ist.
Ich mache dir etwas zu Essen, du bist krank und ich will, dass du gesund wirst. 
Du setzt dich vor deinen Computer, guckst dir irgendwas an. Ich komme wieder. Du hast Eine Zigarette in der Hand. Ich frage, ob ich auch eine bekomme, es war deine letzte. Trotzdem wirfst du sie mir zu. Mein Auge tränt jetzt, ich weiß nicht, ob das an den Rauch liegt, der in mein Auge flog oder weil ich diesen Text schreibe, mir Hoffnungen mache und merke, dass das falsch ist..
Wäre wundervoll, wenn du jetzt nochmal zu mir kommen würdest, mich in den Arm nimmst, mich küsst und mir sagst, dass du mich liebst.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Kapitel 1

'Du glaubst mir nicht, oder..?' 
'Nicht wirklich, aber egal', schreibst du.
'Ich mache nie was richtig, kann das sein.?'
'Für mich gibt es nichts mehr zu sagen. Somit beantworte ich auch keine Fragen mehr oder sonst was'
Mein Herz pocht. Es tut weh. Ganz tief innen. Meine Tränen kann ich nichtmehr zurück halten. 
Das Einzige, was du antwortest, ist 'ok'..
Nie habe ich gewollt, dass wir mal so auseinander gehen, ich dachte, wir können Freunde bleiben.. 
'ich habe ihr nie verboten, mit dir zu schreiben' , schrieb ich.
'Ich habe ihre Nummer gelöscht, macht mich nichts aus' 
Jetzt fühlte ich diesen Schmerz, den Schmerz der Hilflosigkeit.. Das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben.. Die ganze Zeit habe ich nur an mich gedacht, wie es mir geht und dabei ganz vergessen, daran zu denken, wie du dich dabei fühlst..
'Es tut mir leid' schreib ich, ich merke schon, dass ich alles falsch mache, ich will nur das du glücklich bist, egal wie viel Streit wir schon hatten, egal wie scheiße du mich ab und zu behandelt hast.. ich sehe nur, wie oft du mich zum lachen gebracht hast, wie oft du mit mir ins Kino gegangen bist, wie oft mir zusammen Filme angeschaut haben, wie oft deine Freunde da waren, die mich nie angefeindet, sondern sofort herzlich aufgenommen haben, wir wir in deinem Bett gelegen haben, wie wir gekuschelt haben, wie wir und küssten..
Gestern noch, dachte ich, ich kann ohne dich Leben, aber kaum schalte ich den Fernseher an, höre ich deinen Namen. Er schallt durch meinen Kopf, immer und immer wieder.. Ich muss an unsere Zeit zusammen denken.. Mir kommen die tränen.. Meine Beste Freundin sitzt neben mir.. Es war bereits 21Uhr und ich musste sowieso heim, also ging ich. Ich wollte mit niemanden reden.. Außer mit Dir. Aber du hast nicht ein Stück Interesse mehr an mir gezeigt, du hast mir nichtmehr geantwortet..  
Ich überlege morgen nicht in die Schule zu gehen, in der Hoffnung, du bekommst es raus und besuchst mich in der Pause, oder kommst Jetzt noch zu mir, um 22Uhr, so, wie du es früher immer gemacht hast.. Wie du sogar noch um 0Uhr vor meine Tür standest, weil du mitbekommen hast, dass meine Mum nicht da war und du bei mir schlafen kannst, obwohl wir am nächsten Tag beide früh aufstehen müssen und dann trotzdem morgens liegen bleiben, weil es einfach so schön ist..
Nein, denke ich mir. Das machst du sowieso nicht mehr..